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Hanselmann, Heinrich

Jakobli

Aus eine Büblein werden zwei. [Und:] Jakob. Sein Er und sein Ich. [Zusammen 2 Bde.]

30 CHF

Artikelnummer: 17216 Kategorie:
Erlenbach/Leipzig, Rotapfel-Verlag, 1931 u..
OLwd. m. Rücken- u. Deckelprägung, Farbkopfschnitt

8°, 388 S., 1 Bl. Inhaltsverzeichnis, 1 Bl. Anzeigen; 317 S., 1 Bl. Anzeigen

Einbände unfrisch u. etw. gebrauchsspurig, innen tadellos.
Jeweils EA. - Heinrich Hanselmann (geb. 1885, Wald/Neckartal), gest. 1960, Ascona: «Nach der Seminarzeit in Schiers Gehörlosenlehrer in St. Gallen, danach Psychologiestud. in Zürich, Studienaufenthalte in München und Berlin, 1911 Dr. phil. in Zürich. 1911-12 Assistent am Psycholog. Institut des Senckenbergianums Frankfurt am Main. 1911-16 Leitung der Beobachtungsanstalt für verhaltensgestörte Jugendliche Steinmühle nahe Frankfurt. 1916 kriegsbedingte Rückkehr nach Zürich und bis 1923 Tätigkeit als Sekr. von Pro Juventute. 1924 habilitierte sich H. an der Philosoph. Fakultät I in Zürich ("Die psycholog. Grundlagen der Heilpädagogik"); zugleich gelang die Gründung des Heilpädagog. Seminars, dessen erster Leiter er wurde. Ein Jahr später wurde ihm durch finanziellen Sukkurs des Winterthurer Mäzens Alfred Reinhart die Eröffnung des Landerziehungsheims Albisbrunn in Hausen am Albis ermöglicht, das zum idealen Übungsfeld für die Hörer des Heilpädagog. Seminars wurde. H.s Kernbegriff ist die Entwicklungshemmung. Der Sondererziehung falle die Aufgabe zu, präventiv bzw. korrigierend auf die Entwicklungshemmungen der Kinder einzuwirken. H.s publizist. Œuvre ist umfangreich. Noch heute werden die "Einführung in die Heilpädagogik" (1930), "Grundlinien zu einer Theorie der Sondererziehung" (1941) und "Andragogik" (1951) vielfach zitiert» (HLS).

Sachgebiet: Literatur